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    Wettbewerbsbeitrag, St. Antony Hütte, Oberhausen 2008
    2. Platz
    Mitarbeiter: Ulli Wallner, Ina Gaehtgens, Marc Rogmans


    EINSCHNITT
    Die Balance zwischen industriegeschichtlichem Ort und landschaftlichem Verlauf, zwischen Vergangenheit und Gegenwart prägt den Entwurf: - der industriegeschichtliche Ort wird in der übergreifenden Geste des einfachen an Werkhallen erinnernden Daches räumlich; - der fließende Landschaftsraum wird durch den markanten Einschnitt im Dachkörper erlebbar.

    LANDSCHAFT
    Der Elpenbach und sein Naturraum stellt eine wesentliche Qualität für den Ort dar und bleibt dem Besucher durch den Einschnitt des Schutzdachs auch im Grabungsfeld präsent. Die gewählte Brückenkonstruktion des Stegs soll einer späteren Freilegung des Elpenbach nicht im Weg stehen. Bis dahin ersetzt der Steg symbolisch die landschaftliche Fehlstelle.

    EINGANG UND SYMBOLISCHER ORT
    Der Haupteingang wird an die historische Stelle des ehemaligen Hochofens von St. Antony gelegt. Der Besucher erlebt so unmittelbar den industriegeschichtlichen Ausgangspunkt des Ruhrgebietes. Durch die zentrale Lage und die daraus resultierenden visuellen Beziehungen zum Direktorenhaus, Teich und zum Grabungsfeld versteht er hier die Produktionslinie der Hütte von St. Antony und seinen landschaftlichen Hintergrund von Teich und Elpenbach.
    Der Ort des ehemaligen Hochofens ist verloren. Er wird als Spur in den Boden eingeschrieben. Durch das drehbare Portal wird der historische Ort im geöffneten Zustand zwischen Dach und Boden räumlich aufgespannt und symbolisch wiedergewonnen. Nachts wird sein Zwischenraum zum Lichtraum.

    St. Antony Hütte, Oberhausen St. Antony Hütte, Oberhausen St. Antony Hütte, Oberhausen St. Antony Hütte, Oberhausen St. Antony Hütte, Oberhausen
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