Wettbewerbsbeitrag, Römerstraße, Erftstadt 2009
Mitarbeiter: Tobias Roth, Andreas Kantartzis, Marc Rogmans
»Spurensuche
Die römischen Zeugnisse liegen in der Landschaft verborgen und sind
ihr Geheimnis. Der Entwurf will ihre Spuren sichtbar machen, ohne die
Poesie des Verborgenen zu zerstören. Eingriffe sollen dem Besucher
allein das Erfahren der in der Landschaft verborgenen historischen
Bildern und Zeitebenen ermöglichen und die archäologischen Arbeitsbzw.
Sichtweisen an einem Ort vermitteln, welcher archäologisch nicht
weiter erschlossen wird.
Das Suchen und Finden der unaufdringlichen Zeichen, ihrer Existenz
und vergangenen Realität ist die Aufgabe von punktuell gesetzten Landmarken.
Die in der Feldflur aufgegangenen Spuren der Villa Frauenthal,
des historischen Erftübergangs und Erftverlaufs sowie die der Römerstraße
werden dem Besucher durch vertikale Sehhilfen erschlossen
und veranschaulicht. Der Gang durch die landwirtschaftlichen Felder
wird zum Spiel des Entdeckens.
» Park der Mobilität
Was wäre ein Park der Mobilität, der nicht selber Ausdruck der
Mobilität ist, der nicht die Chance nutzt, seine Infrastruktur und
Bewegungsräume selber zum Exponat werden zu lassen und der sich
nicht der neuesten Technik des mobilen Zeitalters bedient?
Im Park der Mobilität wird die Infrastruktur zum Exponat. Zufahrt,
ruhender Verkehr, Parcour und Informationssystem werden Teil der
ausgestellten Mobilität. Der Besucher des „Parks der Mobilität“ ist
zur Bewegung aufgefordert und begreift sich selber als Teil des
mobilen Systems.
