• KK-Blog
  • Profil
  • Kontakt
  • Projekte
  • Realisierungen
  • 1plus1gleich1 /// Erweiterungsbau, Zülpicher Tor /// Nideggen, Fertigstellung 2010 /// Architektur
  • Zimmer mit Aussicht /// mobile Dachterrasse /// Köln Lövenich, 2008 ///Architektur /// Wohnbau
  • Rheinpegel_Raumlabor /// Rauminstallation, „Blick zurück nach vorn“ /// Bonn, 2008 /// Kunstprojekt
  • arbeits_spuren /// Umbau einer Bahntrasse zur „Route der Industriekultur“ /// Remscheid, 2007 /// Landschaftsplanung
  • diaphaner Raum... /// Neugestaltung Klosterhof, Kloster Wedinghausen /// Arnsberg, 2006 /// Städtebau /// Architektur
  • diaphaner Raum...

    Kloster Wedinghausen, Arnsberg, 9.2006
    Preisträger Wettbewerb „Stadt macht Platz Land macht Plätze“, NRW 2002
    Mitarbeiter: Holger Gossner, Marc Rogmans, Heike Prehler, Ulli Wallner, Sabrina Latsch, Anne Schroeder;
    Schlaich Bergermann und Partner (Tragwerksplanung), Dinnebier Licht GmbH, Silvia Quintiliani (Lichtplanung)
    Fotos: Jörg Hempel Photodesign


    Kloster Wedinghausen wurde 1170 als Prämonstratenserkloster gegründet. Nach Auflösung des Klosters 1803 wurden große Teile der alten Klosteranlage abgebrochen. Der sakrale Raum war nicht mehr erkennbar und zum asphaltierten Parkplatz verkommen. Der Abbruch und die Öffnung des Klosterhofes im 19.Jh war jedoch nicht nur Verlust sondern ebenso ein Aufbruch in die Moderne. Er war Ausdruck eines gesellschaftlichen Prozess und einer „räumlichen“ Aufklärung, die eine neue Qualität von Offenheit und Licht in den Ort brachte. Der historische Klosterhof war ungerichtet und symetrisch. Der vorgefundene Raum des 19Jh war dagegen linear ausgerichtet. Die Neugestaltung verbindet die Widersprüche von Abgrenzung und Öffnung. Sie soll die räumlichen Brüche des Klosters ablesbar machen und einen gemeinsamen Raum für die unterschiedlichen Nutzer wiederherstellen. Die Neugestaltung des Klosterhofes von Kloster Wedinghausen ist eine verräumlichte Metapher für den Aufbruch in die Moderne.

    Der Eingriff besteht aus drei Teilen: dem Klosterhof, dem Lichthaus einer Art Filterraum für das Licht und einem Garten der Teil des Gebäudes ist.

    Das Lichthaus steht an der Stelle des abgebrochenen Südflügels und markiert die Grenze des historischen Klosterhofes. Der Besucher erlebt durch die Lage des Baukörpers eine Grenze und gleichzeitig durch die Glasfassade hindurch eine lineare Raumfolge, die von der Innenwelt des Klosters in die Außenwelt der nahen Waldlandschaft überführt und Licht wie Raumtiefe erlebbar macht. Um den Übergang in den Außenraum und Naturraum zu verdeutlichen, findet eine Auflösung des Raumkörpers auf seiner anderen Seite statt – eine Metamorphose des Raumes von der Architektur zur Natur. Der Garten ist durch die überspannende Seilkonstruktion Teil des Gebäudes.

    Glasfassade Klosterhof Innenraum Lichthaus Innenraum Lichthaus Innenraum Lichthaus Glasfassade Klosterhof Innenraum Lichthaus Innenraum Lichthaus Glasfassade Klosterhof Glasfassade Klosterhof Glasfassade Klosterhof Innenraum Lichthaus Innenraum Lichthaus Innenraum Lichthaus Innenraum Lichthaus Innenraum Lichthaus
  • Raum auf Zeit – Zeit im Raum /// Rauminstallation „Lasst uns 3 Hütten bauen“ /// Bonn, 2005 /// Ausstellungsdesign
  • Denn das Erste ist verloren... /// Dauerausstellung im Kloster Wedinghausen /// Arnsberg, 2005 /// Ausstellungsdesign
  • laufender Meter /// Stadt- und Landständearchiv /// Arnsberg, 2004 /// Innenarchitektur /// Denkmalpflege
  • le grand bleu /// Umbau eines Mehrfamilienhauses /// Lüttringhausen, 1998 /// Innenarchitektur /// Wohnbau
  • Fahrt ins Grüne /// mobile Erweiterung eines Fachwerkhauses /// Lüttringhausen, 1997 /// Architektur /// Wohnbau
  • do it yourself... /// Umbau eines 20er Jahre Hauses /// Aachen, 1997 /// Innenarchitektur /// Wohnbau
  • à nous de choisir /// Umbau eines Bauernhauses in ein Ferienhaus /// Normandie (F), 1995 /// Architektur
  • Wettbewerbe / Planung / Forschung
  • mobile Architektur